Wohnungsübergabe: Protokoll und Ablauf beim Auszug
Die Wohnungsübergabe entscheidet oft darüber, ob die Kaution reibungslos zurückgezahlt wird. Ein sauberes Protokoll schützt beide Seiten — Mieter wie Vermieter.
1. Termin rechtzeitig vereinbaren
Der Übergabetermin sollte am besten schon bei der Kündigung mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung abgestimmt werden — idealerweise, nachdem die Wohnung bereits leer und besenrein ist, damit alle Mängel gut sichtbar sind.
2. Was ins Übergabeprotokoll gehört
- Zählerstände: Strom, Gas, Wasser — mit Datum und Unterschrift beider Seiten
- Zustand der Räume: vorhandene Schäden, Abnutzungen, Wandfarbe
- Schlüsselübergabe: Anzahl der übergebenen Schlüssel schriftlich festhalten
- Unterschriften: von Mieter und Vermieter bzw. Verwaltung, jeweils mit Datum
3. Normale Abnutzung vs. Schäden
Kleine Gebrauchsspuren durch normale Wohnnutzung sind rechtlich in der Regel kein Grund für einen Kautionsabzug. Bei tatsächlichen Schäden lohnt sich eine klare, einvernehmliche Regelung im Protokoll, statt die Klärung offen zu lassen.
4. Rund um den Übergabetermin
Wer den Umzug rechtzeitig plant, hat am Übergabetag den Kopf frei für das Protokoll statt gleichzeitig noch Kartons zu tragen. Mehr zur zeitlichen Planung eines Umzugs in der Umzugscheckliste, zur Ummeldung nach dem Einzug im Artikel Ummeldung nach dem Umzug.