Umzug im Winter: Worauf es bei Kälte und Schnee ankommt
Ein Umzug lässt sich nicht immer auf den Sommer legen. Mit ein paar zusätzlichen Vorkehrungen läuft er auch bei Kälte, Schnee und Glätte sicher und ohne böse Überraschungen ab.
1. Wege freihalten und absichern
Gehweg und Einfahrt sollten am Umzugstag schnee- und eisfrei sein — nicht nur für das Team, sondern auch für Sie selbst. In vielen Kommunen besteht ohnehin eine Räum- und Streupflicht für Anlieger. Wer zusätzlich eine Halteverbotszone eingerichtet hat, sollte auch dort auf Glätte achten.
2. Kurze Tage realistisch einplanen
Im Winter wird es früh dunkel. Ein Umzugstermin am späten Nachmittag bedeutet oft Arbeiten im Dunkeln — das lässt sich vermeiden, indem der Termin bewusst auf die frühen Tagesstunden gelegt wird.
3. Möbel und Elektronik vor Temperaturschock schützen
- Elektronik langsam temperieren lassen: Nach dem Transport in der Kälte sollten Fernseher, Computer oder Lautsprecher erst auf Raumtemperatur kommen, bevor sie wieder angeschlossen werden.
- Holzmöbel vor Feuchtigkeit schützen: Schnee und Nässe auf Kartons und Möbeln nach Möglichkeit vor dem Reintragen abwischen.
- Zimmerpflanzen zuletzt transportieren: so kurz wie möglich der Kälte aussetzen.
4. Kleidung und Verpflegung fürs Team und für sich selbst
Warme Getränke, ausreichend Pausen und robuste, wetterfeste Kleidung gehören bei einem Winterumzug einfach dazu — sowohl für Sie als auch für alle, die mit anpacken.
Eine vollständige Übersicht aller Vorbereitungsschritte unabhängig von der Jahreszeit bietet die Umzugscheckliste.